Warum 99% Aller Leute Scheitern

Scheitern - Wie du es besser machst

Scheitern!

Scheitern kann man natürlich in vielen Dingen.

Ich meine hier mit Scheitern nicht das Scheitern im Leben, also unglücklich mit seinem Leben zu sein. Denn um glücklich zu sein, bedarf es nicht viel.

Zum Beispiel sind in Krisenzonen und Hunger leidende Menschen, nicht unbedingt viel unglücklicher, als Menschen in den westlichen Ländern, ja manche führen wahrscheinlich, ein wenn auch kürzeres, aber dafür umso glücklicheres Leben.

Ich meine mit Scheitern seine Träume aufzugeben und nicht weiter zu verfolgen.

Anstatt etwas zu wagen und in den kalten Schlund des Abenteuers zu springen, springen die meisten doch nur von der Schule direkt in einen 40 Stunden Job oder über einen Umweg (über eine Universität) in einen etwas besser bezahlten 40-80 Stunden Job.

Okay ich kann das vollkommen verstehen, wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen einem sicheren Job, der mich zwar nicht wirklich glücklich macht, durch den ich aber bis an mein Lebensende versorgt werde (wenn auch nicht wirklich gut) und der Chance mein Leben so zu Leben, wie ich es möchte, dorthin zu reisen wohin ich möchte und das alles wann ich es möchte. Dann würde Ich mich natürlich für den sicheren Weg entscheiden. Klar oder?

Sicheres eher beschissenes Leben gegen Risikoreiches goldenes Leben.

Wir entscheiden uns natürlich für das sichere Leben!!!

Hallo ist noch alles klar da oben? Erde an Raumschiff? Erde an Raumschiff? Ist da jemand?

Also ich sag es mal so, wenn du zu dem unbeachtetem Durchschnitt gehören willst und dir dieses Leben Spaß macht, dann geh 13 Jahre zur Schule, Studiere 5 Jahre und arbeite dann weitere 45 Jahre für irgendeine Firma, damit du mit 67 Jahren endlich anfangen kannst zu leben.

Da du dann endlich die Zeit hast, all die Dinge zu tun, die du die letzten knapp 60 Jahre immer tun wolltest, zu denen du aber einfach keine Zeit hattest.

Na ja, du kannst natürlich auch Pech haben und deine Rente ist so mickrig, dass du noch mit 67 Jahren versuchen musst, dir etwas dazu zu verdienen.

Ach so, was ich noch vergessen habe, solltest du unbedingt zu dem unbeachtetem Durchschnitt gehören wollen, dann höre spätestens jetzt auf diesen Artikel zu lesen, da es dir einfach nichts bringen wird und wir wollen doch nicht weiterhin deine schon so kurz bemessene Zeit verschwenden?!

Zurück zum Thema: Das mit den rund 60 Jahre arbeiten hört sich doch schon recht gut an. Aber schauen wir uns doch mal an, wie das Leben sein könnte, wenn man ein bisschen Risiko eingeht und das macht, was man machen möchte, nämlich Leben.

Nun was soll ich dazu viel schreiben, es würde so aussehen wie man es sich vorstellt. So wie man es plant.

Aber Hey, Hey, Hey! Wo ist denn da der Haken?

Wenn das so einfach wäre, dann würde es doch jeder machen oder?

Da muss ein Haken sein!

Ja, da hast du recht, und wenn ich ehrlich bin, gibt es nicht nur einen, sondern sogar zwei Haken. Ja schon wieder richtig gehört: zwei Haken!!

Der Erste Haken:

Um deine Träume zu leben, musst du endlich mal etwas für sie tun, ja richtig du musst etwas tun.

Dass Traumhaus, welches du dir schon so lange wünschst, oder die Fähigkeit perfekt Saxophon zu spielen, wie der eine in diesem irren Jazzlokal gleich um die Ecke, ja diese beiden Sachen treten nicht urplötzlich in dein Leben.

Es kommt keiner eines Tages vorbei und schenkt dir einfach so ein Haus und Gott wird dich auch nicht eines Tages mit der Gabe ausstatten, perfekt Saxophon zu spielen.

Nein, dafür musst du hart arbeiten!

Aber was noch viel wichtiger ist, du musst jetzt, heute (falls es schon spät in der Nacht ist: morgen) endlich damit anfangen, an deinen Träumen zu arbeiten.

Anfangen! Nicht weiter planen bis dir alles Perfekt erscheint, du aber schon 20 Jahre älter bist und den Plan dann doch wieder verwirfst.

Der Zweite Haken:

Du hast nun angefangen, dir ein Saxophon besorgt und sogar schon einen echt guten Musiklehrer, aber irgendwie will das mit dem Saxophon Spiel nicht wirklich klappen.

Denn hey, du übst jetzt schon ein halbes Jahr, jede Woche unglaubliche 2 Stunden (1 davon mit dem Lehrer) Saxophon spielen, bist aber noch nicht mal halb so gut wie dein komischer Arbeitskollege, der nach deiner Meinung eigentlich nicht wirklich irgendetwas kann und Saxophon gerade mal 9 Jahre spielt, wie du letztens beim Mittagessen herausbekommen hast.

Also an deinem Trainingseinsatz kann es nicht liegen, denn du machst schon wirklich alles, was nur möglich ist. Es liegt auch nicht daran, dass du erst seit 6 Monaten Saxophon spielst, denn immerhin bekommt es ja sogar dein blöder Arbeitskollege hin.

Also kann es nur einen Grund dafür geben, du bist einfach nicht talentiert genug um Saxophon zu spielen.

Ja genau daran liegt es. Gott hat dich einfach nicht mit der Gabe beschenkt ein guter Saxophon Spieler zu sein. Also dafür kannst du nun wirklich nichts!

Dass du mit 5 Stunden Training pro Woche und das über 2 Jahre hinweg, deinen Arbeitskollegen im Saxophon spielen locker abgehangen hättest, ändert an der Tatsache das Gott einfach nicht mit dir war, wohl absolut gar nichts.

Der zweite Haken lautet: Durchhalten und Willensstärke beweisen.

Also wie heißen nun nochmal unsere zwei Haken um nicht zu scheitern?

Anfangen und Durchhalten.

Um noch ein Beispiel zu geben: Wenn du dein eigenes Unternehmen gründen willst, dann müsstest du irgendwann damit anfangen. Außer du willst damit warten bis du 60 bist.

Es muss nicht alles perfekt sein, nicht alle Parameter stimmen, damit du dein Unternehmen gründen kannst.

Bereitet dich nur ordentlich auf die Gründung vor und schmeiße dich nicht gleich in einen Kredit den du über 20 Jahre abbezahlen musst, falls dein Unternehmen den Bach hinunter geht. Denn das wichtigste lernst du beim Gründen des Unternehmens, da du nicht alles voraus planen kannst.

Nun heißt es Durchhalten, Durchhalten, Durchhalten!

Wenn es nötig ist, musst du Flexibel sein, dein erstes Unternehmen hinschmeißen und ein neues Gründen, zu dem du dann schon mehr Können und Erfahrung mitbringst, da du all die Fehler der ersten Gründung vermeiden kannst.

Wenn dies nicht klappt, dann eben das nächste mal, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

>>Wie gesagt ich spreche hier nicht von Unternehmensgründungen die dich beim Start mehrere tausend Euro kosten, denn dies erfordert exakte Planung und es ist vielleicht besser am Anfang erst einmal mit einem kleineren Projekt als Übung zu starten, um Erfahrungen zu sammeln!<<

Ich habe nicht gesagt das es leicht ist, aber es wird sich lohnen.

Fange heute damit an und arbeite an deinen Träumen!

Lass sie dir nicht von irgendeinem anderen Menschen zerreißen, bloß weil dieser nicht an deine Träume glaubt. Denn der Einzige, der an deinen Traum glauben muss, dass bist du selbst.

Also glaube daran und fang endlich an.

Oder willst du weiterhin zu den 99% aller Leute gehören, die an der Verwirklichung ihrer Träume Scheitern?

Bild: Hikingartist

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