Spannung & Abenteuer statt Frust

Wer kennt ihn nicht, den Trott, der sich nach einigen Jahren des Zusammenseins einschleicht.

Alltagsprobleme, Kindererziehung, Job und private Verpflichtungen bestimmen das Leben, dem Bauchkribbeln und Verliebtheit zum Opfer fallen.

Romantische Candlelight-Dinner, Urlaube zu Zweit und spontane Zärtlichkeiten gehören der Vergangenheit an.

Frauen sind in den eigenen vier Wänden in erster Linie Mutter, Männer steuern zielsicher auf eine Midlifecrisis zu.

Alltag muss nicht der Anfang vom Ende einer Beziehung sein

Das dies nicht zwangsläufig der Anfang vom Ende einer Beziehung ist, zeigen goldene Hochzeiten (50 Jahre Verheiratet). Auch diese Paare hatten ihre Höhen und Tiefen – doch gemeinsam wurden die Klippen umschifft und ein neuer Lebensabschnitt in Angriff genommen.

Falls also auch deine Beziehung an Spannung verloren hat, gilt es die richtigen Impulse zu setzen um deine Beziehung wieder zu beleben.

20 Dinge die du tun kannst, um deine Beziehung aufzufrischen:

  1. Komplimente, Komplimente, Komplimente! Am Anfang der Beziehung gab es noch so viele, warum jetzt keine mehr?
  2. Hinterlasse eine Kurznachricht per SMS oder am Badezimmerspiegel mit Notizzettel, wie: „Ich liebe dich” oder „Ich kann es kaum erwarten dich wiederzusehen“
  3. Beziehungstag! Schafft in der Woche oder Monat Zeit für einen Tag/Abend, an dem es nur euch beide gibt.
  4. Mehr Küsse!
  5. Umarme deinen Partner mal wieder richtig.
  6. Mehr Intimität, besonders im Schlafzimmer.
  7. Hole Spontanität in die Beziehung zurück.
  8. Habe keine zu hohen Ansprüche, die ganze Zeit auf Wolke 7 zu schweben & die perfekte Beziehung zu führen ist unrealistisch.
  9. Geht miteinander aus! Erste Dates sind spannender, als gelangweilt zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen.
  10. Bestärke deinen Partner in seinen Aktivitäten.
  11. Fangt zusammen ein gemeinsames neues Hobby an.
  12. Blumen oder Pralinen
  13. Wenn ihr verheiratet seid, erneuert euer Gelübde. Vergiss auch nicht die kleinen Jubiläen, wenn eure Beziehung am Anfang steht.
  14. Behalte deine Freiräume, aber gönne deinem Partner auch seine. Nur so kannst du feststellen, wie sehr du deinen Partner wirklich liebst.
  15. Überrasche deinen Partner mit kleinen Aufmerksamkeiten, wie Frühstück im Bett oder einem kreativen Geschenk für Zuhause.
  16. Versuche deinen Partner zu verstehen.
  17. Kritisiere deinen Partner nicht, vor allem nicht durch Versuche ihn zu ändern. Immerhin hast du dich in diesen Partner und nicht einen anderen verliebt.
  18. Schwelgt gemeinsam in Erinnerung an schöne Momente aus der Vergangenheit, indem ihr euch alte Fotos oder Liebesbriefe anseht. Stellt jedoch sicher, dass die Liebesbriefe nicht vom Ex sind. :D
  19. Romantischer Urlaub, auch wenn es nur ein Tag oder Wochenende ist. Es muss nicht gleich Paris sein, die nächste Stadt oder ein Gästehaus im Umland reicht auch aus.
  20. Gebe die Beziehung nicht vorschnell auf! Krisen sind Chancen, mit der Beziehung zu wachsen.

Beziehung Auffrischen Zusatztipp

Konzentriere Dich auf die positiven Dinge!

Wenn du nur an das Negative denkst, es hervorhebst und darüber sprichst, ist es klar, dass deine Beziehung in die Brüche geht.

Versuche dich auf die positiven Aspekte deiner Beziehung zu besinnen und dich zurückzuerinnern, warum du dich ursprünglich in deinen Partner verliebt hast.

Suche nicht nach Fehlern, sondern nach den schönen Eigenschaften, die deine Beziehung ehemals so wunderbar gemacht haben und auch wieder machen können!

Beziehungskrise?!

Steckt ihr schon in der Krise?

Schwierig wird es, wenn die Veränderungen von Lebensumständen und Persönlichkeit eine echte Beziehungskrise nach sich ziehen.

Diese Krisen können durchaus das Ende einer Beziehung bedeuten, wenn beide Partner die Zeichen zu spät erkennen, keine Gegenmaßnahmen ergreifen oder der Wille zum Erhalt der Partnerschaft fehlt.

Tiefe Beziehungskrisen zeigen sich unter anderem durch:

  1. Vernachlässigung der üblichen Pflichten:
    sei es im Haushalt, der Kindererziehung oder –betreuung, bei getroffenen Absprachen oder sonstigen Gegebenheiten, die früher eine Selbstverständlichkeit waren.
  2. Fehlende Anerkennung, Vermittlung von Schuldgefühlen oder emotionale Erpressung:
    das heißt, ein Partner ist dominant und nutzt die Unterlegenheit des anderen aus
  3. Nachlassenden Respekt:
    der sich zum Beispiel im Bloßstellen von Schwächen, verletzenden Reden über den Partner oder ständigen Unterbrechungen bei Gesprächen zeigt.
  4. Fehlende Kommunikation:
    oder Gespräche, die sich auf den Austausch von Alltagsnotwendigkeiten beschränken. Gefühle und Wünsche sind kein Bestandteil der partnerschaftlichen Kommunikation mehr.
  5. Fehlende Rituale und gemeinsame Aktivitäten:
    sei es aufgrund getrennter Urlaube, zeitaufwendiger einseitiger Hobbies oder der Zurückgezogenheit in den eigenen vier Wänden hinter Fernseher, PC, Zeitung.
  6. Fehlendes sexuelles Interesse:
    wenn Sex zur Pflicht wird oder Seitensprünge Standard werden.

Schritt für Schritt in die gemeinsame Zukunft

Der erste und wichtigste Schritt zum Überwinden der Krise ist eine beidseitige Akzeptanz der unbefriedigenden Situation. Auch wenn erst mal nur ein Partner das Problem zur Sprache bringt, müssen beide Partner für sich überzeugt sein, dass a) eine Krise besteht und b) es sich lohnt, einen Weg aus der Krise zu suchen.

Auch wenn es einiger Gespräche bedarf, ehe diese Akzeptanz auf beiden Seiten erreicht ist, sollte immer wieder das Gespräch gesucht werden, wenn die Beziehung für einen Partner nicht mehr harmonisch verläuft.

In einem zweiten Schritt können die Ursachen der Krise gemeinsam erarbeitet werden.

Die Gründe sind oft nicht eindeutig, liegen eventuell weiter in der Vergangenheit und haben gar nicht direkt mit dem Partner oder der momentanen Situation zu tun. Manchmal sind Gespräche mit Dritten oder Unterstützung von Paartherapeuten hier auch hilfreich.

Gemeinsam nach Lösungen suchen

Gemeinsam macht’s mehr Spaß!

Sind die Ursachen erkannt, sollten gemeinsam Lösungsansätze gesucht werden. Wichtig ist hierbei ein ausgeglichenes Verhältnis von beiderseitigen Zugeständnissen, Einschränkungen oder Veränderungen.

Lasten alle Maßnahmen auf den Schultern nur eines Partners, ist die nächste langfristige Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Das Schlüsselwort für alle Lösungsansätze und Diskussionen heißt „gemeinsam“. Beiden Partner muss bewusst sein, dass sie nicht gegeneinander kämpfen sondern zusammen für ein gemeinsames Ziel.

Machtkämpfe, Vorwürfe und negative Gedanken gehören in die Vergangenheit. Jetzt und zukünftig hilft ein Besinnen auf die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten, um die Werte des Partners wiederzuentdecken, die einst zum Verlieben führten.

Wenn dies gelingt, kann der Weg aus der Krise zwar steinig und beschwerlich sein, wird aber nicht in einer Sackgasse enden!

Weitere Tipps und Wissenswertes zum Thema Beziehung auffrischen & Beziehungskrise überwinden finden Sie hier: Beziehungsratgeber.